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Haren

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Haren (Ems)

Wird erstmals vor fast 1200 Jahren in einem Corveyer Register urkundlich erwähnt. Im Jahr 1304 wird die Existenz einer Burg erwähnt, die von ihrem Besitzer dem Bischof von Münster als "offenen Haus" überlassen werden musste. Bereits um 1000 wurde in Haren ein Corveyer Haupthof erwähnt, der vielleicht mit diese Burg identisch ist. Ende des 12. Jahrhunderts ging die Besitzung in tecklenburgischen Besitz über. Die Gräfin Jutta von Vechta-Ravensberg verkaufte im Jahre 1252 ihre Besitzungen an den Bischof von Münster, so dass Haren Teil des Niederstifts Münster wird.

Am Ende des 30-jährigen Krieges wird Haren fast vollständig zerstört, kann sich aber bald erholen und wird zum Zentrum der Püntenschifffahrt auf der Ems. Im Jahre 1803 wird der Ort auf Grund der Beschlüsse des Reichsdeputationshauptschlusses dem Herzog von Arenberg als Ersatz für den Verlust seiner linksrheinischen Gebiete zugeteilt.
Haren gehört nun zum Herzogtum Arenberg. Im Jahre 1810 wird Haren Teil des französischen Kaiserreichs.

Im Wiener Kongress wird das Herzogtum Arenberg-Meppen, zu welchem Haren gehört, dem Königreich Hannover zugeteilt, welches 1866 zur preußischen Provinz wird.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bildete Haren von 1945-48 als Maczków vorübergehend eine polnische Exklave für polnische Soldaten und ehemalige Zwangsarbeiter der emsländischen Konzentrationslager im zweiten Weltkrieg, bevor diese nach Polen zurückkehrten oder auswanderten.
Nach der Zerschlagung des Landes Preußen gehört Haren ab 1946 zum neu geschaffenen Bundesland Niedersachsen.